Jan Henric Buettner kandidiert für das Amt des FIDE-Präsidenten

Steven Bellens     27.06.2026    2

Die FIDE-Wahlen sind für den 26.–27. September 2026 in Samarkand, Usbekistan, während der Generalversammlung angesetzt.

Jan Henric Buettners vollständige Erklärung:

In den vergangenen Monaten haben mich viele angesehene Mitglieder der internationalen Schachgemeinschaft ermutigt, für das Präsidentenamt der FIDE zu kandidieren. Nach ausführlichen Gesprächen mit Delegierten aus allen Kontinenten habe ich beschlossen, diese Verantwortung zu übernehmen.

Schach hatte noch nie eine größere globale Sichtbarkeit oder ein größeres Potenzial. Das nächste Kapitel sollte darauf ausgerichtet sein, unsere Mitgliedsverbände zu stärken, Chancen für Spielerinnen und Spieler auf allen Ebenen auszubauen, Governance und Transparenz zu verbessern und ein nachhaltiges langfristiges Wachstum für unseren Sport zu schaffen.“

Anstatt eine traditionelle politische Kampagne zu starten, die sich um Versprechen dreht, kündigte Buettner an, dass die kommenden Wochen einer umfassenden weltweiten Konsultation mit allen Mitgliedsverbänden gewidmet sein werden.

Jeder Verband wird eingeladen, an persönlichen Gesprächen über seine Prioritäten, Herausforderungen und Ambitionen teilzunehmen. Das Feedback aus diesen Treffen wird das endgültige Manifest der Kampagne direkt prägen, das im Vorfeld der FIDE-Generalversammlung vorgestellt wird.

„Führung beginnt mit Zuhören. Jeder Verband hat andere Herausforderungen und andere Ziele. Bevor ich endgültige Vorschläge vorlege, möchte ich direkt von denen hören, denen wir hier dienen. Mein Ziel ist nicht einfach, eine Wahl zu gewinnen. Es ist, ein Programm zu entwickeln, das die Bedürfnisse der globalen Schachgemeinschaft wirklich widerspiegelt.“

Buettner betonte, dass sich seine Kampagne auf Partnerschaft, Integrität, Transparenz, messbare Ergebnisse und dienende Führung konzentrieren wird.

Zu den Prioritäten werden gehören:

  • Stärkung der nationalen Verbände durch praktische Unterstützung
  • Ausbau kommerzieller Partnerschaften und Sponsoring-Möglichkeiten
  • Förderung von Schach in Schulen und unter jungen Menschen
  • mehr Chancen für Frauen und aufstrebende Schachnationen
  • Verbesserung von Transparenz und Governance
  • Beschleunigung digitaler Innovation
  • Schaffung eines nachhaltigen langfristigen Wachstums für das globale Schach-Ökosystem

    Malcolm Pein sagte: „Jan bringt eine seltene Kombination aus unternehmerischer Erfahrung, internationaler Glaubwürdigkeit und echter Leidenschaft für Schach mit. Wir teilen die Überzeugung, dass die größte Verantwortung der FIDE darin besteht, ihren Mitgliedsverbänden zu dienen und sie zu stärken. Ich freue mich sehr, ihn in dieser Kampagne zu unterstützen.“

    Die Kampagne hat bereits begonnen, mit Verbänden auf allen Kontinenten in Kontakt zu treten, und wird in den Wochen bis zur Generalversammlung weiterhin jeden Mitgliedsverband persönlich treffen.

    „Wir gehen diese Wahl mit Respekt vor allen an, die über viele Jahre zum Weltschach beigetragen haben“, schloss Buettner.

    „In unserer Kampagne geht es nicht um Persönlichkeiten. Es geht um die Zukunft des Schachs, darum, unseren Verbänden zu dienen, und darum, gemeinsam neue Möglichkeiten für Spieler, Organisatoren und Verbände auf allen Kontinenten zu schaffen. Die Kampagne wird auf einem einfachen Prinzip beruhen: Die FIDE hat über 200 nationale Verbände als ihre letztlich wirtschaftlich Berechtigten. Eine stärkere FIDE muss stärkere nationale Verbände bedeuten
Eddy Vanlerberghe
28.06.2026 - 07:31

Er zijn meerdere kandidaten voor die functie: bereidt KBSB vooraf een standpunt voor i.v.m. voor wie onze afgevaardigde moet stemmen? Of hoe gaat dat in zijn werk? Ik veronderstel niet dat die afgevaardigde ter plaatse even een muntstuk opgooit om te zien wie de stem krijgt?

De reden waarom ik het vraag is dat, indien KBSB vooraf besluit voor wie te stemmen, de leden ook kunnen wegen op die beslissing?

Antworten
Nicolas Rauta
28.06.2026 - 12:36

quel que soit le candidat et le gagnant, ceci changera-t-il quelque chose pour les clubs à part des contraintes supplémentaires ou bien ne parlons-nous que des „grandes” compétitions?
Aujourd’hui, la FIDE ne s’intéresse pas aux joueurs locaux et aux clubs nationaux par exemple.
La seule chose qui les intéressent, comme beaucoup d’autres, c’est pouvoir montrer un grand nombre d’affiliés et les finances.

Quels seront les impacts pour les joueurs belges?

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