Aktionsplan Geert Bailleul

Geert Bailleul     16.02.2026

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Wenn ich auf mein vorgeschlagenes Mandat als Verantwortlicher für CIS/Training und internationale Vertretung blicke, sehe ich eine Zeit „phänomenaler“ Herausforderungen und Chancen. Mein Ziel ist es, meine Erfahrungen innerhalb der ECU und FIDE zu nutzen, um den belgischen Verband noch fester auf der Landkarte zu etablieren.

Hier ist der Plan.

Thema 1: Einheitlichkeit in der Ausbildung und Änderungen der Schachregeln

Niemand zweifelt an der Notwendigkeit eines gut ausgebildeten, hochqualifizierten Schiedsrichterteams auf jeder Ebene – von NA-C bis IA. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch in der Einheitlichkeit.

Ich arbeite bereits seit einiger Zeit mit der Kommission der Internationalen Schiedsrichter (CIS) zusammen, um die Ausbildung in verschiedenen Ligen und kulturellen Verbänden anzugleichen. Dies ist eine schwierige, aber essenzielle Aufgabe. Der Erfolg erfordert eine sehr enge Zusammenarbeit innerhalb des Vorstands, insbesondere mit Luc, Gaston und Timothé.

Die Herausforderung 2027 Ab Ende 2026 stehen wir vor einer gewaltigen Aufgabe. Die FIDE-Regelkommission, in der ich als Ratsmitglied tätig bin, überarbeitet derzeit die FIDE-Schachregeln. Das bedeutet, dass jeder einzelne Schiedsrichter in unserem Verband neu geschult oder sein Wissen aktualisiert werden muss. Da ich direkt an der Ausarbeitung dieser neuen Regeln beteiligt bin, halte ich es für nur logisch, dass ich die Verantwortung für die Leitung dieses massiven Übergangs übernehme.

Thema 2: Internationale Ambitionen und „Der Traum“

Ich habe Jahre damit verbracht, starke Beziehungen zu den Führungen der ECU und FIDE aufzubauen. Derzeit bin ich Sekretär des ECU-Schiedsrichterausschusses und Ratsmitglied der FIDE-Regelkommission. Ich möchte diese Positionen – mehr denn je – zum Wohle unseres Verbandes nutzen.

Mein „Traum“ ist es, in naher Zukunft eine ECU- oder FIDE-Meisterschaft zu organisieren.

  • Das Ziel: Belgien auf die internationale Landkarte zu bringen und, was noch wichtiger ist, unseren lokalen Schiedsrichtern die Möglichkeit zu geben, umfassende Erfahrungen zu sammeln und die Normen zu erreichen, die für den Aufstieg in die internationale Liga erforderlich sind.
  • Die Strategie: Wir haben das Talent. Organisationen wie die Brugse Meesters, Open Gent und die Turniere in Geraardsbergen und Charleroi beweisen, dass wir große Veranstaltungen bewältigen können. Die Herausforderung wird darin bestehen, Sponsoren und Logistik zu sichern, aber ich bin überzeugt, dass wir das schaffen können.

Thema 3: das BOIC und die Zukunft des Sports

Ich weiß, dass meine Rolle innerhalb des BOIC (Belgisches Olympisches und Interföderales Komitee) mehrdeutig erscheinen mag, da Schach in Flandern derzeit nicht als Sport anerkannt ist. Ich bin jedoch überzeugt, dass die Aufrechterhaltung der Verbindung von entscheidender Bedeutung ist.

Die Popularität des Schachs wächst, und das könnte die Meinung des Ministers schließlich ändern. Um auf diesen Moment vorbereitet zu sein, benötigen wir die Unterstützung des BOIC. Ich habe kürzlich eine Einladung angenommen, ihrer Offiziellen-Kommission beizutreten, um diese essenzielle Verbindung aufrechtzuerhalten.

Was wird benötigt?

Um diesen Plan zu verwirklichen, benötige ich kein riesiges Budget. Die Ausbildung ist größtenteils durch Anmeldegebühren selbstfinanziert, und selbst ein europäisches Turnier kann bei richtiger Verwaltung selbsttragend sein.

Was ich brauche, ist Zeit und Zusammenarbeit. Indem ich mich auf mein umfangreiches Netzwerk und meine Erfahrung als Internationaler Schiedsrichter und Vorstandsmitglied stütze, bin ich bereit, mit dem Team zusammenzuarbeiten, um ein objektives Bewertungssystem zu entwickeln – ähnlich dem, das ich für die ECU mitentwickelt habe –, um sicherzustellen, dass unser Fortschritt messbar und professionell ist.

Kontakt

Feedback oder Anmerkungen sind willkommen unter geert.bailleul@frbe-kbsb-ksb.be.

Kommentar

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